Energieberatung, Technologie und Vertrieb

Schritt 2

Energieberatung schafft Einblick

Nach dem Energie-Check geht es jetzt in die Tiefe. Wo sich Ihr Geld im wahrsten Sinne des Wortes in Luft auflöst, weil Wärme und damit kostbare Ressourcen verpuffen - das kann Ihnen unser unabhängiger Energieberater sagen: Fragen Sie ihn nach einer ausführlichen Analyse.

Analyse des Ist-Zustandes

Bei Ihnen Zuhause notiert der Berater Haustyp und Baujahr, Zahl der Wohneinheiten und die Größe der beheizbaren Wohnfläche. Er untersucht die Dämmung von Wänden und Decken, sucht nach Wärmebrücken etwa an Balkonplatten und ermittelt den Wärmebedarf Ihres Hauses. Auch die Heizungsanlage nimmt der Energieberater unter die Lupe. Wie alt ist der Heizkessel, wie ist der Zustand der Rohrleitungen? Wie hoch ist Ihr Verbrauch und wie regeln Sie Ihre Heizung? Antworten auf diese Fragen ermittelt der Energieberater während der Analyse. Der Energieberater erstellt eine individuelle KostenNutzen-Berechnung für unterschiedliche Maßnahmenpakete.

Der Beratungsbericht

Anhand der Daten schreibt Ihnen der Energieberater einen Bericht, der folgende Punkte enthält:

Grunddaten des Hauses

energetischer Zustand von Gebäude
Warmwasserbereitung und Heizungsanlage mit Schwachstellen
mögliche Maßnahmenpakete mit Kostenangaben
Hinweis, wie Sie erneuerbare Energien nutzen können
Vergleich des Energiebedarfs jetzt und nach der Sanierung
Schadstoff-Einsparungen nach der Sanierung
Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen (nachvollziehbar)
altgemeinverständliche Zusammenfassung mit Empfehlungen auch zu Fördermöglichkeiten

Das persönliche Beratungsgespräch

Hat der Energieberater den Bericht übergeben, folgt ein persönliches Abschlussgespräch. Dabei erläutert er Ihnen die vorgeschlagenen Maßnahmen. Sie sollten mit Arbeiten dort beginnen, wo es die größten Wärmeverluste gibt und auf Synergieeffekte bei unterschiedlichen Maßnahmen achten. Der Energieberater wird Sie auf Förderprogramme aufmerksam machen und Ihnen entsprechende Ansprechpartner nennen.

Der Energieausweis

Seit Juli 2008 wird der Energieausweis für alle Häuser Pflicht, wenn Eigentümer ihre Immobilie verkaufen, verpachten oder neu vermieten wollen. Ihr Berater kann in der Regel den Ausweis ausstellen. Sinnvoll ist es allerdings, erst nach der Sanierung den neuen Energiebedarf zu dokumentieren.

Bafa- Fördermöglichkeiten

Einen Zuschuss für Ihre »Vor-Ort-Beratung« des Energieberaters zahlt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Für Ein- und Zweifamilienhäuser erstattet der Staat zurzeit etwa 35o Euro, 410 Euro für Gebäude mit mindestens drei Wohneinheiten. Die Baugenehmigung für die Immobilien muss allerdings bis 1984 (in den neuen Bundesländern 1989) erteilt worden sein. Mit der Abwicklung haben Sie nichts zu tun. Ihr antragsberechtigter Energieberater rechnet bei der BAFA ab.