Energieberatung, Technologie und Vertrieb

Schritt 4

Häuser im Pullover - Förderung macht es möglich

Gut fürs Klima und fürs Konto. Ob Zuschüsse oder zinsverbilligte Darlehen - ein Berater Ihrer Bank hilft Ihnen, finanzielle Wege abzustecken und erläutert günstige Finanzierungs-möglichkeiten.

KfW- Fördermöglichkeiten

Im Rahmen der Förderinitiative »Wohnen, Umwelt, Wachstum« können Sie bis zu 50.000 € zinsverbilligten Kredit pro Wohneinheit von der bundeseigenen KfW Bankengruppe erhalten. Eine Voraussetzung. Ihr Gebäude muss vor 1995 fertig gestellt worden sein. Wenn Ihr Haus nach der Sanierung mindestens Neubau-Standard erreicht, bekommen Sie von der KfW einen Tilgungszuschuss bis zu 12,5 Prozent der bewilligten Summe. Den Kreditantrag können Sie bei Ihrer Hausbank stellen. Ein Sachverständiger sollte allerdings im Vorfeld einen Energiebedarfsausweis erstellt haben. Wer gefördert werden will, muss einen handwerklichen Fachbetrieb beauftragen und Rechnungen einreichen.
Sie möchten keinen Kredit aufnehmen? Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern können auch Zuschüsse erhalten. Bis zu 8.75o Euro zahlt die KfW-Bankengruppe, wenn der neue Energieverbrauch unter 30 Prozent des Neubau-Standards liegt. Den Zuschuss sollten Sie direkt über die KfW vor Baubeginn beantragen. Ihr Berater dort kann Ihnen auch andere KfW-Finanzierungsmöglichkeiten aufzeigen. Bezuschusst werden auch Kosten für Energieberatung und Baubegleitung mit maximal 1.000 Euro.

BAFA-Fördermöglichkeiten

Bei der BAFA können Sie Zuschüsse über das Erneuerbare Energien Programm für Solaranlagen beantragen. Das Amt zahlt bis zu 105 Euro pro Quadratmeter für Sonnenkollektoren, die Sie für die Warmwasserbereitstellung und für die Heizung nutzen können. Sie erhalten einen zusätzlichen Bonus von 750 Euro, wenn Sie außerdem auch Ihren alten Heizkessel austauschen. Mindestens 1.000 Euro Förderung können Sie für Pelletöfen beantragen.

Weitere Fördermöglichkeiten

Es gibt viele kommunale oder regionale Fördermöglichkeiten. Informationen über diese Programme erhalten Sie beim örtlichen Energieversorger oder auch bei den Verbraucherzentralen.

(Änderungen vorbehalten)